Es gilt nach wie vor: nehmen Sie, was Sie kriegen!

alle drei derzeit in Österreich erhältlichen (…?) Impfstoffe (Pfizer/BioNTech, Moderna und Oxford-AstraZenecaverringern die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung – und damit auch der gefährlichen Verläufe –  deutlich! 

Die Impfungen sind bei jungen und jung gebliebenen Personen deutlich reaktogen, d.h. sie können eine manchmal ausgeprägte  Impfreaktion in Form von Grippegefühl, auch Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, etc. auslösen, die meistens auch mit Paracetamol (Mexalen – bitte NICHT VORBEUGEND nehmen!) gut beherrschbar sind. 
Bei älteren Menschen scheint die Verträglichkeit durchgehend sehr gut zu sein, insgesamt ist die „Bandbreite der gemeldeten Nebenwirkungen nicht überraschend und typisch für fast jeden Impfstoff“ (Steven Evans, London)

Die aktuellen Untersuchungen betreffend den Impfstoff von Astra-Zeneca (aber auch die anderen derzeit verfügbaren Impfstoffe werden diesbezüglich untersucht) beziehen sich auf sehr seltene Fälle (1:100.000, und damit viel, viel seltener als die Gerinnungsstörung durch die SARS2/Covid-19-Infektion) von Gerinnselbildungen bei v.a.Frauen mittleren Alters. Bitte AUF KEINEN FALL gerinnungshemmende  Medikamente zu sich nehmen, da sie die Situation dramatisch verschlechtern können!

Auch die Frage, ob auch der Schutz von Ungeimpften durch eine große Zahl von Geimpften gewährleistet ist, scheint geklärt, alle Impfungen können die Weitergabe der Virusinfektion stark einschränken .

Die Impfung ist auch Menschen zu empfehlen, die eine Corona-Infektion durchgemacht haben oder die positiv auf COVID-19 getestet  wurden, sie sollten sich – nach heutigem Stand – 6-8 Monate nach der Infektion einmalig impfen lassen.